Chemisches Härten

Durch den Prozess der chemischen Härtung werden Gläser widerstandsfähiger. Dabei sind die erreichbaren Werte stark abhängig von der Dauer des Vorspannprozesses und vom Ausgangsmaterial. Bedruckungen, Beschichtung, Schleifen, Biegen, Mattieren oder Ätzen können vor oder nach der chemischen Härtung erfolgen.

 

Beim chemischen Vorspannen wird das Glas bei hohen Temperaturen in ein Salzschmelzbad getaucht. Während dieses Prozesses erfolgt ein Ionenaustausch an der Oberfläche (Natrium/Aluminium-Ionen werden durch größere Kalium-Ionen ersetzt). Dadurch entsteht eine Druckspannung an der Oberfläche, welche dem Glas seine höhere Festigkeit verleiht.

 

Chemisch gehärtete Gläser bieten folgende Eigenschaften:

  • Kratzfestigkeit
  • Schlagfestigkeit
  • Biegefestigkeit
  • Erhöhte Temperaturbeständigkeit

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